Veranstaltungen 2017

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Verkehrsverein Einrich e. V.

Halbtagesfahrt nach Heidsmühl

 

Die nächste Halbtagesfahrt des Verkehrsvereins Einrich führt am Donnerstag, dem 19. Oktober 2017, nach Heidsmühl im Tal der kleinen Kyll. Dort ist in der „Heidsmühle“ auch Kaffee und Kuchen bestellt. Die Rückfahrt erfolgt dann vorbei an den Ulmer Maaren.

Der Bus fährt um 12.30 Uhr ab Allendorf und jeweils fünf Minuten später in den Ortsgemeinden bis Gutenacker.

Anmeldungen nimmt ab sofort Hilde Kremer, Telefon: 06486/8536, entgegen.

12.01.2017

Karl Heck berichtet im Erzähl-Café von der Oldtimer-Traktoren-WM am Großglockner

 

Nahezu 40 Besucher lauschten gespannt den Ausführungen von Karl Heck, Diez, als er von seiner Fahrt zum Großglockner berichtete. Gründliche Vorbereitungen, die mehrere Monate in Anspruch nahmen, gingen der eigentlichen Fahrt voraus. Nachdem geklärt war, dass er, da er das siebzigste Lebensjahr bereits überschritten hat, teilnehmen darf, folgte die ordnungsgemäße Anmeldung. Nun hieß es den über 30 Jahre alten Traktor auf Vordermann zu bringen. Bei dieser Arbeit wurde er von seinen Söhnen tatkräftig unterstützt, nicht ganz uneigennützig, denn schließlich wollten sie auch mit zum Großglockner. Endlich kam der Tag des Aufbruchs, zu dem sich die Nachbarn einfanden und den Traktor mit einem Blumengebinde schmückten. Die Fahrt erfolgte in mehreren Etappen, wobei die Söhne einige Strecken den Traktor übernahmen und der Vater mit dem PKW folgte. Am Startort Bruck versammelten sich nahezu 500 Oldtimer, wobei jeder Teilnehmer so wie die Familie Heck mit mehreren Personen anreiste, so dass eine stattliche Besucherzahl das einmalige Geschehen verfolgte.
Vor dem Start wurden die Fahrer in einer kleinen Andacht vor der Kirche in Bruck vom örtlichen Geistlichen für die Fahrt gesegnet. Dann ging es los. Sohn Rainer hatte Glück, er durfte einen der zahlreichen Oldtimer eines heimischen Traktorbesitzers fahren, so dass Vater und Sohn an dem Wettbewerb teilnehmen konnten. Bei der Glocknerfahrt geht es nicht um Schnelligkeit. Es wird auf eine Durchschnittswertung gefahren. Derjenige Fahrer dessen Fahrzeit am nächsten zur Durschnittszeit aller Teilnehmer liegt, ist der Gewinner.
Die beiden Diezer konnten die strengen Regeln zwar nicht erfüllen, hatten aber viel Spaß auf der für den gesamten Verkehr gesperrten Großglockner Hochalpenstraße bis zum Fuschertörl in 2445 m Höhe zu fahren und dabei den herrlichen Ausblick zu genießen, zumal das Wetter sich von der besten Seite zeigte


Die Heimfahrt wollte Karl Hecke unbedingt mit dem Traktor bewältigen. Mit einer Geschwindigkeit von etwa 30 km pro Stunde erreichte er nach mehreren Tagen seine Heimatstadt Diez.

Die Besucher des Erzähl-Cafés dankten Karl Heck mit herzlichem Beifall für die interessanten Ausführungen.

16.02.2017

Narretei kennt keine Altersgrenze
Seniorenbeirat Katzenelnbogen lacht und feiert im Erzähl-Café

09.03.2017

Peter Makamul liest eigene Mundartgedichte

Mundartgedichte von Peter Makamul

„Stirbt die Mundart aus?“ Mit dieser Frage eröffnete der Vorsitzende des Seniorenbeirates das Erzähl-Café. Sprachforscher der Universitäten Salzburg und Lüttich sind der Meinung, dass den Mundarten nicht das gleiche Schicksal wie den Dinosauriern drohe. Sie kommen vielmehr zu dem Ergebnis, dass die Mundart nicht ausstirbt.

Allerdings, so wie jede Sprache sich ständig ändert, ist auch die Mundart einem stetigen Wandel unterworfen. So spricht man heute anders als vor hundert Jahren und in 50 Jahren spricht man anders als heute. Neue Wörter werden aufgenommen, andere, die nicht gebraucht werden, sterben aus und verschwinden.

Die Mundart ist manchmal derb und kantig, doch lassen sich mit ihr Dinge auf den Punkt bringen, die im Hochdeutschen nicht möglich sind. Das berühmte „Nassauer Laad“, was in dem Ausdruck „des Laad sollste kreije“ gebraucht wird, lässt sich nicht ins Hochdeutsche übersetzen. Und so gibt es unzählige Beispiele.

Wer seine Gespräche in Mundart führt, wird häufig als rückständig oder weniger gebildet angesehen. Dem muss man heftig widersprechen.

Die Dialekte gehören zum engen Erfahrungsraum des Menschen, sie werden im vertrauten Bereich bei Freunden und Nachbarn gebraucht, sie gehören zur Heimat. Natürlich versucht man in der Fremde Hochdeutsch zu sprechen, doch die Eigenart der Heimatregion lässt sich nicht verleugnen. Und das finde ich nicht abwertend. Goethe hat das so zum Ausdruck gebracht: „Der Bär brummt nach der Höhle, in der er geboren ist.“

Einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der Mundart leisten die Menschen, die Gedichte und Geschichten in ihrer Muttersprache schreiben. Der Referent des Erzähl-Cafés Peter Makamul aus Kirberg gehört dazu. Er schreibt lustige Begebenheiten aus seinem Umfeld, daneben greift er Themen aus dem persönlichen menschlichen Bereich und aus dem aktuellen Zeitgeschehen in seinen Werken auf. Sehr unterhaltsam trug er die Gedichte vor, wobei er zu manchen Werken auch die Hintergründe erläuterte.

Mit herzlichem Beifall dankten die nahezu dreißig Besucher für einen unterhaltsamen und nachdenklichen Nachmittag.

06.04.2017

Wie wurde früher Ostern gefeiert

04.05.2017

Erhaltung und Pflege des Gehörs
Vortrag von Akustikmeisterin Stefanie Voit

Auf Einladung des Seniorenbeirates referierte die Hörakustikmeisterin Stefanie Voit, unterstützt durch ihre Kollegin Liza Minor, über „gutes Hören“.

Ein wichtiges Anliegen ist der Referentin der Schutz des Gehörs. Mit zunehmendem Alter nimmt erfahrungsgemäß die Hörfähigkeit ab. Doch sind Hörprobleme nicht nur bei alten Menschen zu beobachten, auch junge Menschen können schon davon betroffen sein.

Besonders wenn man häufig großer Lärmbelastung ausgesetzt ist werden die Hörsinneszellen geschädigt und bei Dauerbelastung kann das Gehör bleibend und unwiederbringlich Schäden davontragen. Die Referentin zeigte auf, wie man sein Gehör schützen kann, welche Hilfsmittel dafür zur Verfügung stehen. Der Verlust der Hörfähigkeit kann zu Vereinsamung führen und die Teilnahme am sozialen Leben unmöglich machen. Es ergeht deshalb der dringende Rat, bei dem Gefühl nicht mehr gut zu hören oder der Eindruck entsteht, alle in der Umgebung würden zu leise oder schlecht sprechen, den Ohrenarzt aufzusuchen. Durch Hörhilfen kann Abhilfe geschaffen werden. Wichtig ist, nicht zu lange zu warten. Je früher man Hilfe in Anspruch nimmt, umso wirksamer sind die Maßnahmen.

Die Zuhörer hatten zu dem wichtigen Thema zahlreiche Nachfragen, die von den beiden Damen kompetent beantwortet wurden. Der aufklärende Vortrag zu einem wichtigen Thema hätte durchaus mehr Besucher verdient gehabt.

 

11.05.2017

Wir hören und raten Märchen

Der ausführliche Bericht wurde in der Nr.124 von wir über uns veröffentlicht

19.05.2017

Richtiges Verhalten im Straßenverkehr

Knapp 20 Interessenten waren der Einladung des Seniorenbeirates zu einer Schulungsveranstaltung über richtiges Verhalten im Straßenverkehr gefolgt. Gerald Meyer informierte über die neuen Bestimmungen der Fahrerlaubnis, womit er bei den Teilnehmern, die alle schon lange im Besitz eines Führerscheines sind, für Erstaunen und viele Nachfragen sorgte. Lebhafte Diskussionen lösten die Informationen unter anderem über neue Verkehrsschilder, Vorfahrtsregeln, Verhalten im Kreisverkehr, Rettungsgasse aus. Der Vorsitzende des Seniorenbeirates dankte Gerald Meyer und stellte fest, dass es durchaus empfehlenswert ist, auch nach jahrelanger Fahrpraxis, sich über die neuen Regeln informieren zu lassen.